Liegen zwei Töne in der Frequenz nahe beieinander, so entstehen sogenannte Schwebungen. Man hört dann einen kombinierten pulsierenden Ton, ein periodisches "Wimmern". Die Frequenz des Pulsierens entspricht der Differenz der beiden Frequenzen und seine wahrgenommene Tonhöhe deren Mittelwert. Unterscheiden sich die Frequenzen stärker, so entsteht erst eine sog. "Rauigkeit", bevor bei noch größerem Unterschied zwei verschiedene Töne wahrgenommen werden.
Im vorliegenden Demoprogramm werden zwei Sinustöne von fast gleicher Frequenz und von gleicher Amplitude vorgegeben.
In der Animation werden die beiden Funktionen im kartesischen Koordinatensystem rechts dargestellt. Hier ist die x-Achse der laufende Winkel (Zeit) und die y-Achse der entsprechende Sinuswert. Links daneben wird die Funktion im Polarkoordinatensystem dargestellt. Der Ort auf dem Kreis entspricht hier dem laufenden Winkel (Zeit) und der y-Wert dem Sinuswert. Das Tempo für die Animation lässt sich dabei auch verändern.
Die Anzahl der Sinustöne kann verändert werden, genauso wie die Grundfrequenz (Frequenz des ersten Tons). Genauso können die Frequenzen der Töne und deren Amplituden geändert werden. Das entsprechende Ergebnis ist dann in der Grafik sowohl links als auch rechts zu sehen.
Das resultierende Signal wird auf Wunsch auch akustisch wiedergegeben. Auch den Wellentyp (Sinus, Dreieck, Quadrat oder Sägezahn) für die akustische Wiedergabe kann man ändern.